Abmahnung Lacoste S.A. (Grünecker Patent- und Rechtsanwälte)

Mir liegt eine Abmahnung der Kanzlei Grünecker, Leopoldstraße 4, 80802 München vor, die diese am 15.2.2019 im Auftrag der Firma Lacoste S.A.. ausgesprochen haben. Sachbearbeiter ist Rechtsanwalt Dr. Nicolás Schmitz. Hintergrund sei eine Markenverletzung.

Abmahngefahr durch Verkauf von Poloshirts mit geschützten Kennzeichen

Dem Abgemahnten wird mitgeteilt, dass ihm die Abmahnerin bestens bekannt sei. Sie bestimme die strategische Ausrichtung der Marke „Lacoste“ und sei unter anderem für die Rechtsdurchsetzung zuständig. Das Markenzeichen sei ein stilisiertes Krokodil, welches zu den bekanntesten Kennzeichen der Welt gehöre.

Lacoste sei von dem erfolgreichen französischen Tennisspieler René Lacoste gegründet worden, der unter anderem zehn Grand-Slam-Titel bei den French Open, Wimbledon und Forrest Hill gewonnen habe. René Lacoste verwende ein stilisiertes Krokodil seit 1926. Seit 1933 – dem Beginn der Industriefertigung von Lacoste Produkten – seien alle Produkte von Lacoste mit einem stilisierten Krokodil versehen. Lacoste sei damit das erste Bekleidungsunternehmen gewesen, das sein Logo gut sichtbar auf Kleidungsstücken angebracht habe.

Die Abmahnerin vertreibe heutzutage Bekleidung (Poloshirts, Hemden, T-Shirts, Pullover, Jacken und Mäntel, Hosen, Badehosen, Sportbekleidung), Schuhe, Taschen, Brieftaschen, Gürtel und Accessoires (Sonnenbrillen, Düfte, Mützen, Unterwäsche, Bettwäsche) mit dem berühmten Krokodil-Logo an prominenter Stelle.

Die Lacoste S.A. sei Inhaberin diverser Markenrechte am Zeichen „LACOSTE“ und dem stilisierten Krokodil.

Weiter heißt es sodann, dass ihre Mandantin vor kurzem von der Kriminalpolizei, Spezialeinheit Cybercrime, darauf aufmerksam gemacht worden sei, dass der Abgemahnte Bekleidungsstücke, darunter auch Polohemden, auf der Handelsplattform eBay und auf der Handelsplattform Rakuten anbieten und verkaufen würde, die mit Zeichen versehen seien, die den Original Marken von Lacoste identisch nachempfunden seien. Die Abmahnerin habe einige der verkauften Produkte physisch geprüft. Es handele sich vorliegend eindeutig um Fälschungen, so die Rechtsanwälte Grünecker weiter.

Der Abgemahnte habe selbstverständlich keine Berechtigung (Nachahmungs-) Produkte anzubieten und/oder in den Verkehr zu bringen und/oder zu den genannten Zwecken zu besitzen und/oder zu bewerben und/oder dies durch Dritte tun zu lassen, welche Zeichen aufweisen, die (nahezu) identisch zu oben genannten Markenrechten ihrer Mandantin seien.

Namens und in Auftrag der Abmahnerin werde der Abgemahnte daher aufgefordert, bis zum 22.2.2019, 12 Uhr eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben.

Ferner habe er binnen derselben Frist unter Vorlage von Belegen Auskunft zu erteilen über Name und Anschrift des Herstellers der streitgegenständlichen Bekleidungsstücke, der Lieferanten und der gewerblichen Abnehmer sowie über die Mengen und Preise der bereits von ihm eingekauften, ausgelieferten bzw. verkauften Polohemden. Zudem sei er verpflichtet, die Kosten der Inanspruchnahme der Rechtsanwälte Grünecker zu tragen. Diese werden in Höhe von 4.839,50 € netto nach einem Gegenstandswert von 500.000,00 € geltend gemacht. Der Gesamtbetrag i.H.v. 4.839,50 € sei bis zum 1.3.2019 zahlbar.

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Abmahnung Lacoste S.A.

wegen Markenrechtsverletzung Marke "Lacoste"

vertreten durch Grünecker Patent- und Rechtsanwälte

Stand: 02/2019

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