Abmahnung Peter Kirchhoff (pixel.Law Rechtsanwälte)

Mit Schreiben vom 23.11.2015 hat Peter Kirchhoff durch die pixel Law Rechtsanwälte, Klosterstraße 64, 10179 Berlin eine urheberrechtliche Abmahnung aussprechen lassen. Es geht um die nicht autorisierte Verwendung eines Lichtbildes durch den Abgemahnten auf der von ihm betriebenen Internetseite.

Der unterzeichnende Rechtsanwalt Henning Lüth führt aus, dass der Abmahner als Fotograf und Mitbetreiber eines Webdesignunternehmens tätig sei. Als solcher habe er u.a. die Fotografie „Brainstorming II“ angefertigt. Als Schöpfer dieser Fotografie sei Herr Kirchhoff unzweifelhaft der Urheber im Sinne von § 7 UrhG. Bei der streitgegenständlichen Fotografie handele es sich um ein Lichtbildwerk im Sine von § 2 Abs. 1 Nr. 5 UrhG und somit um ein urheberrechtlich geschütztes Werk.

Abmahnung von Peter Kirchhoff erhalten?

Der Fotograf habe festgestellt, dass auf der von dem Abgemahnten betriebenen Homepage die vorstehend bezeichnete Fotografie auf einer Unterseite verwendet werde. Hierdurch läge ein öffentliches Zugänglichmachen des Werkes im Sinne von § 19a UrhG vor, da das Werk hierdurch Mitgliedern der Öffentlichkeit von Orten und zu Zeiten ihrer Wahl zugänglich sei. Dieses Recht stehe allerdings allein dem Urheber zu. Dritte könnten das Recht allein aufgrund eines sog. Lizenz- und Nutzungsrechts im Sinne von § 31 Abs. 1 UrhG für sich in Anspruch nehmen, wofür es jedoch des Abschlusses eines Lizenzvertrages bedarf. Da der Abmahner dem Abgemahnten ein solches vertragliches Nutzungsrecht nicht eingeräumt habe, würde diese öffentliche Zugänglichmachung widerrechtlich erfolgen. Darüber hinaus monieren die pixel Law Rechtsanwälte, dass ihr Mandant nicht als Urheber des Lichtbildes genannt werde. Diese Urheberrechtsverletzung sei dem Abgemahnten als Betreiber der Internetseite zuzurechnen nach § 7 Abs. 1 UrhG.

Der Abgemahnte wird mit der Abmahnung aufgefordert, die Rechtsverletzung (Verwendung des Lichtbildes auf seiner Homepage ohne Zustimmung des Abmahners) bis spätestens zum 02.12.2015 12:00 Uhr einzustellen. Rechtsanwalt Lüth teilt mit, dass dem Abgemahnten hierzu grundsätzlich nur die Möglichkeit offen stehe, das Werk komplett von der von dem Abgemahnten betriebenen Webseite zu entfernen.

Darüber hinaus wird ein Unterlassungsanspruch geltend gemacht. Der Empfänger des Abmahnschreibens wird aufgefordert, ebenfalls bis zum 02.12.2015 12:00 Uhr eine strafbewehrte Unterlassungsverpflichtungserklärung abzugeben. Der Abgemahnte wird darauf hingewiesen, dass Herr Peter Kirchhoff bei einer nicht rechtzeitigen Abgabe einer solchen Erklärung gerichtliche Schritte gegen ihn einleiten und seine berechtigten Ansprüche auf dem Rechtsweg durchsetzen werde.

Im weiteren Verlauf der Abmahnung macht der Abmahner Schadensersatzansprüche geltend. Insgesamt wird ein Betrag in Höhe von 1.636,90 EUR gefordert, der bis zum 03.12.2015 zahlbar sei. Diese Summe setzt sich wie folgt zusammen: Schadensersatz 976,50 EUR (488,25 EUR Lizenzanalogie + 488,25 EUR Verletzerzuschlag), Rechtsanwaltsgebühren 612,80 EUR (netto nach einem Gegenstandswert von 7.076,50 EUR) und Dokumentationskosten 47,60 EUR.

Abmahnung pixel.Law Rechtsanwälte für Rechteinhaber bekommen?

Haben Sie auch eine Abmahnung von Peter Kirchhoff durch die pixel Law Rechtsanwälte vorliegen? Werden auch an Sie die oben beschriebenen oder ähnliche Forderungen gestellt? Lassen Sie mir noch heute die erhaltene Abmahnung per Fax, E-Mail oder Brief zukommen. Die Fristen sind üblicherweise kurz gehalten. Lassen Sie diese auf keinen Fall verstreichen! Gerne berate ich Sie in dieser Angelegenheit.

Abmahnung Peter Kirchhoff

wegen Urheberrechtsverletzung Lichtbild

vertreten durch Rechtsanwälte pixel Law

Stand: 11/2015

und jetzt